Vitalpilze

In vielen asiatischen Ländern werden Pilze seit langem zur Gesunderhaltung und Heilung verwandt. Auch in Europa finden sie immer größere Verbreitung als wertvolle Nahrungsmittel und in der therapeutischen Anwendung.

Agaricus
Der Agaricus blazei Murill, wegen seines Geschmacks auch als Mandelpilz bezeichnet, kommt ursprünglich aus Brasilien. Therapeutisch werden dem Agaricus antikanzerogene, immunstimulierende, antiallergische und Blutzucker senkende Eigenschaften zugeschrieben.

Auricularia
Der Auricularia, auch als Mu Err oder Chinesische Morchel bekannt, ist in Asien als Speisepilz weit verbreitet. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Auricularia unter anderem wegen seiner Wirkung auf das Blut geschätzt. Er wird eingesetzt bei Durchblutungsstörungen, bei Arteriosklerose und zur Vermeidung von Infarkten, bei Blutungen, Thrombosen und Schleimhautentzündungen.

Coprinus
Der Coprinus comatus ist wegen seines Geschmacks im deutschsprachigen Raum auch als Spargelpilz bekannt. Neben seinem Vitamin- und Mineralstoffgehalt, zeichnet er sich durch seinen hohen Anteil an Eiweißen und essentiellen Aminosäuren aus. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Coprinus vor allem bei Beschwerden im Verdauungs-bereich eingesetzt. Darüber hinaus findet er auch Verwendung bei Diabetes und kanzerogenen Geschehen.

Cordyceps
Das tibetische Hochland ist die ursprüngliche Heimat des Cordyceps sinensis. Der Cordyceps wird in der Chinesischen Medizin als Tonikum eingesetzt, das die Lebenskraft steigert und die Rekonvaleszenz beschleunigt. Ihm wird eine stärkende Wirkung auf Lungenfunktion und Immunsystem zugeschrieben. Auch Stimmungsschwankungen werden mit Cordyceps behandelt.

Coriolus
Der Coriolus versicolor ist ein auch in Europa häufig vorkommender Pilz. In Asien wird er seit langem zu therapeutischen Zwecken verwendet. Die Traditionelle Chinesische Medizin setzt den Coriolus oder Yun Zhi unter anderem bei Infektionen der oberen Atemwege und in der Krebstherapie ein. Darüber hinaus werden ihm antivirale, antibakterielle und fungizide Eigenschaften zugeschrieben.

Hericium
Der Hericium erinaceus, Igelstachelbart oder Affenkopfpilz ist nicht nur ein geschätzter Speisepilz und ein wertvolles Nahrungsmittel – er enthält alle acht essenziellen Aminosäuren – er wird auch seit langem zu therapeutischen Zwecken verwendet: in der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Hericium unter anderem bei Beschwerden des Verdauungssystems eingesetzt.

Maitake
Der Maitake, Klapperschwamm oder Grifola frondosa ist ein ausgezeichneter Speisepilz. Aus dem alten Asien wird erzählt, dass erfolgreiche Pilzsammler regelrechte Freudentänze aufführten, wenn sie einen Maitake gefunden hatten. So hoch wurde der Maitake gehandelt und daher hat er auch seinen Namen „tanzender Pilz“. In der Chinesischen Medizin ist der Maitake seit langem bekannt und geschätzt. Wie der Shiitake ist auch der Maitake reich an Provitamin D. Darüber hinaus werden ihm immunstimulierende und antikanzerogene Eigenschaften und ein positiver Einfluss auf Triglyceride und Cholesterin zugeschrieben.

Polyporus
Der Polyporus umbellatus oder Zhu Ling ist ein auch in Europa heimischer Pilz. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Polyporus unter anderem als Antibiotikum, zur Stärkung bei Infektionen, bei der Regulation des Lymphflusses und zur Unterstützung der Diurese eingesetzt.

Reishi
Der Reishi, Ganoderma lucidum, gilt als der vielseitigste unter den medizinisch verwendeten Pilzen. Er unterstützt die Organe und Stoffwechselprozesse in ihrer Funktion auf vielfältige Weise. Die Chinesen bezeichnen den Reishi als Ling Zhi, als göttlichen Pilz der Unsterblichkeit, ein Ausdruck ihrer hohen Wertschätzung. Gleichzeitig ist dieser Name auch ein Hinweis auf die Heilwirkung des Reishi: ihm wird nachgesagt, das Altern zu verzögern und die Lebenszeit zu verlängern. In der Chinesischen Medizin wird der Reishi unter anderem angewendet bei Magen-, Leber- und Nierenerkrankungen, bei Nervosität und Schlaflosigkeit. Er gilt als entzündungshemmend und wird begleitend in der Krebstherapie eingesetzt.

Shiitake
Der Shiitake oder Eichenpilz, Lentinula edodes, wird in Asien seit etwa 3000 Jahren sowohl wegen seines Geschmacks als auch wegen seiner Heilkraft geschätzt. Er ist reich an Vitaminen, unter anderem Provitamin D und Vitaminen der B-Gruppe. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird der Shiitake unter anderem zur Regulation des Blutfettspiegels bzw. des Cholesterinspiegels und bei Magenbeschwerden angewendet. Auch ein modulierender Einfluss auf die Darmflora wird dem Shiitake zugeschrieben.

In unserem Online-Shop und im Therapeutenbereich finden Sie ein großes Angebot an Vitalpilzen.